Kunstaktion - Menschen mit und ohne Beeinträchtigung

Partner with real-world experience

Projektteam

Nadin, Claudia, Paul, Gabriela

Hochschule / Fachrichtung / Studiengang

Hochschule Luzern HSLU

Soziale Arbeit

Titel der Lehrveranstaltung / verantwortliche Lehrperson

Jubiläumsprojekt 100 Jahre Ausbildung in Sozialer Arbeit

Kurzbeschreibung

Die Hochschule Luzern – Soziale Arbeit feiert 2018 ihr hundertjähriges Bestehen. 100 Jahre – 100 Aktionen: Statt „die Schulbank zu drücken“, arbeiten wir, die Studierenden der Hochschule Luzern – Soziale Arbeit, bis März 2018 an kleinen Projekten oder Aktionen und werden diese an zahlreichen Orten in der Deutschschweiz realisieren.
 
Die Idee unseres Teams lautet wie folgt:
Gemeinschaftlich ein Kunstwerk erschaffen, welches die Individualität jedes einzelnen Teilnehmers widerspiegeln kann. Dies bei Kaffee und Kuchen, wobei ein Austausch verschiedener Zielgruppen entstehen kann.
 
Unter dem Wort „Gemeinschaftlich“ möchten wir die Zielgruppen
- Menschen mit Beeinträchtigung
- Kinder ab 5 Jahre
- erwachsene Begleitpersonen
ansprechen.

Wir versuchen mit unserer Aktion, die Kluft zwischen Menschen mit und ohne Beeinträchtigung zu überbrücken und die Hemmschwelle des Erstkontaktes in der direkten Begegnung abzubauen. Die Aktion ist für den 3. März 2018 geplant.

What was particularly successful? What was challenging?

Unsere Absicht ist es, die Berührungsängste zwischen Menschen mit und ohne Beeinträchtigung zu vermindern.
Ein weiteres Ziel ist es, eine Begegnung zwischen den oben genannten Zielgruppen zu initiieren und eine Förderung der eigenen Ausdrucksfähigkeit durch gemeinsames kreatives Arbeiten zu erreichen. Dadurch entsteht die Möglichkeit, einen neuen Ausdruck der eigenen Kreativität im gemeinsamen Schaffensprozess kennen zu lernen und zu erfahren. Ferner ermöglichen wir durch das gruppenbasierte Gestalten ein Gemeinschaftsgefühl.

Der Nachmittag war ein voller Erfolg für alle Teilnehmenden. Es wurde gemalt, gegessen, geschrien, ausprobiert, Tischfussball gespielt, gepinselt und geredet.
Unsere gesetzten Ziele haben wir erreicht. Die Kinder und deren Begleitpersonen konnten sich mit Menschen mit Beeinträchtigung zusammentun und gemeinsam etwas künstlerisch erschaffen. Den Rückmeldungen zum Nachmittag konnten wir entnehmen, dass sich die Teilnehmenden sehr Wohl gefühlt haben. Es war ein strukturierter Nachmittag, der viel Raum für eigene Entscheidungen liess.

Martina (Kunsttherapeutin) leitete den Schaffensprozess an und stieg mit einem Kennenlernspiel ein. Schnell wurde klar, dass einige sich kaum zurückhalten konnten und so schnell wie möglich mit effektiven Gestalten der Leinwandstücke beginnen wollten und so wurde zeitnah mit dem Malen begonnen.
Es bildeten sich bunte Gruppen aus Teilnehmenden mit und ohne Beeinträchtigung. Ein Kleinkind bewegte sich neugierig durch die Räumlichkeiten und staunte über die Menschen. Es standen verschiedene Materialien, Farben sowie Kleister zur Verfügung und schnell entstanden die ersten Meisterwerke. Die Begleitpersonen der Beeinträchtigten haben uns und ihre Bezugspersonen unterstützt, wo es ging, auf Bedürfnisse geachtet und teilweise selber mitgestaltet.

Der Nachmittag war nach Kaffee, Kuchen und diversen Snacks um etwa 16:30 zu Ende und wir machten uns nach einer letzten Runde mit allen Teilnehmenden und der Danksagung zum Abschied ans Aufräumen

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