Im Gegensatz zum Outcome, der die unmittelbar wirksamen Leistungen und Errungenschaften eines Service Learning-Projekts misst, gehören zum Impact die zu erzielenden längerfristigen Wirkungen.

Service Learning-Projekte eignen sich im Hochschulkontext in einem besonderen Masse für kompetenzorientiertes Lernen. Unter Kompetenzen werden dabei „die bei Individuen verfügbaren oder durch sie erlernbaren kognitiven Fähigkeiten und Fertigkeiten verstanden, um bestimmte Probleme zu lösen, sowie die damit verbundenen motivationalen, volitionalen und sozialen Bereitschaften und Fähigkeiten, die Problemlösungen in variablen Situationen erfolgreich und verantwortungsvoll nutzen zu können“ (Weinert 2001). Je nach Ausgestaltung des Projektes können Sie in folgenden Bereichen Lernziele für Ihr Modul definieren:
Details dazu hat die Universität Ulm publiziert. Zum Flyer
Gemeinnütziges Engagement soll zum Umdenken anregen und Veränderungsprozesse anstossen – je systematischer und nachhaltiger dies geschieht, desto motivierender und wirkungsvoller gestaltet sich Service Learning für alle Beteiligten. Der Impact ist unter diesen Vorzeichen eine übergeordnete, auf den ersten Blick abstrakt anmutende Zielsetzung, die einer sorgfältigen Operationalisierung bedarf.
Für diesen operativen und gleichzeitig einen ganzheitlichen Blick auf die Nachhaltigkeit des Service Learning-Projektes eignet sich das Drei-Säulen-Modell der Nachhaltigkeit mit den Säulen Ökologie, Soziales und Ökonomie:
Nicht jedes Projekt eignet sich, alle Säulen zu bearbeiten, und nicht jede Zielgruppe wird von jeder Säule gleichermassen berührt. Die Fragestellungen können von Ihnen geplant eingebracht, aber auch gemeinsam mit allen Beteiligten im Rahmen der Durchführung aufgeworfen werden.